Helau, Alaaf & Ahoi

Eigentlich bin ich hundemüde, aber auch total überdreht… nachdem aus 2-3 Tagen 10 Tage Krankenhaus geworden sind, sich die Arbeit in allen Bereichen türmt und schließlich auch mein Auto noch mit einem Schaden rumzickt, ist mir die Urlaubsvorfreude komplett abhanden gekommen. Zu groß ist die Angst, dass auf den letzten Metern noch etwas dazwischen kommt. In der Nacht von Samstag auf Sonntag bekomme ich kein Auge zu, um 23 Uhr ist der Koffer endlich gepackt, um 1 Uhr morgens die Blumen gegossen, alle Überweisungen gemacht, die Vorbereitungen für den Katzen und Wohnungssitter getroffen. Um 3 Uhr geht es los zum Flugplatz und um 9:30 sitzen wir in Palma am Hafen mit Blick auf die Mein Schiff 6. Zum ersten Mal fällt zumindest die Anspannung ab – ich schaue auf Palmen, das Wasser und realisiere endlich, dass es geschafft ist – ich bin im Urlaub!

Abendessen auf Mein Schiff 6

Es dauert immerhin noch weitere 12 Stunden, bis meine letzte Zelle es spürt und glaubt. Auf dem Schiff angekommen mischen sich dunkle Full Metall Cruise Gäste mit den Bunten Jecken. Um 12 wird die Musik auf die neue Reise umgestellt und die ersten Schlager tönen über das Schiff. Wir beziehen die Kabine, erkunden unsere Umgebung und betrachten das bunte Treiben.

Die Künstler und Stargäste mischen sich unter das Volk und ehe wir uns versehen winkt hier ein Comedian, lacht dort ein Musiker mit uns. Die Seenotrettungsübung wird kurzweilig wie nie, da irgendwer bekannte Lieder anstimmt und die ganze Musterstation schließlich mitsingt. Fast verpassen wir das Auslaufen, das vertraute Schiffssignal kann ich zumindest nicht hören, eine Platz mit Aussicht oder ein Getränk ist leider auch erst verspätet da. Zumindest die extra geschriebene Jeckliner Auslauf Hymne klingt gut und verheißungsvoll. Eine Weile vergesse ich die ganzen Jecken um mich und beobachte einfach die Lichter der Stadt die langsam kleiner werden.

Palma am Horizont

Bevor mich die Müdigkeit übermannt schiebe ich mich doch noch durch die Menge zu Sabrina und Pascal – direkt an den Bühnenrand, vergesse mal für eine kleine halbe Stunde meine Angst vor den großen Magneten in den Musikboxen, spüre den Bass pochen und bin einfach im jetzt und hier. Die Stimmung kocht um 22:55 als Künstler und Gäste Stääne danze lasse.

Jeckliner Helau, Alaaf & Ahoi die I.! Und wir sind dabei! Es kommt an, endlich erfasst es mich mit jeder Faser – Urlaub, wieder auf dem Schiff, die Wellen rauschen (zwar sehr leise hier oben auf Deck 12), wir ziehen übers Meer und schreiben dabei gemeinsam Geschichte.

Finale am Sonntag...

Wir legen ab und de Stääne danze
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