Lebensträume

Lebenstraeume

Meine Bucket List: angefangen habe ich sie im Alter von ca 35 Jahren, ergänzt und erweitert über die folgenden 7 Jahre bis sie „voll“ war -> voll orientiert sich an dem berühmten „50 things to do before you die“
Irgendwo in einer meiner Kisten liegt sie – vielleicht sogar in der, in der auch mein Kochbuch ist. Das, in dem ich Mamas Lieblingsplätzchen Rezept abgelegt habe, Almuths Schmand Dipp und meinen Ingwer Schnaps.. draußen Steine drauf, drinnen viele liebe und leckere Erinnerungen.
Meine Wohnung ist 68 Quadratmeter groß, hat eine vielleicht untypische Raum-Nutzen-Aufteilung (sagt man mir), die ich meinen Bedürfnissen angepasst habe, und eigentlich ist sie perfekt – Wenn sie dann mal fertig ist in gefühlt 7 Jahren. Bis dahin existiert in ihr Überfüllung und ein unermessliches Bermudadreieck, welches Röcke, Bücher und Jumpsuits verschwinden lässt. Leider immer genau die, an denen ich hänge!

Aber zurück zur Bucket List – der verschwundenen. Als ich die geschrieben habe, war ich noch ahnungslos und naiv… nicht unbedingt in allem, aber zumindest was meine Gesundheit angeht. Auch ohne sie jetzt zu lesen, weiß ich, dass einige Dinge darauf stehen, die ich wegen meiner Gesundheit oder Mamas Tod streichen muss, ohne sie erleben zu können. Aber ich weiß auch es sind einige Dinge, die kann ich als erlebt abstreichen. Und wieder andere Wünsche werden keine mehr sein, da die Lebenssituation eine ganz andere ist.

Bis ich diese Liste wiederfinde, habe ich einfach eine neue angefangen. Schließlich sind auch Lebenswünsche dem Wandel unterworfen. Ohne sie jetzt gerade dabei zu habe, bin ich mir sicher einige, der zur Zeit ca 20 Dinge die sich auf der List befinden, haben eine gute Chance am Ende des Jahres erlebt sein.
Ob es ein allgemein gültiger Aberglaube ist, weiß ich nicht, aber ich glaube, die Liste im ganzen zu Teilen bringt Unglück.
Aber ein abgestrichener Wunsch darf erzählt werden und so hoffe ich doch, dass sich demnächst der ein oder andere hier wieder findet. Selbst wenn es normale Geschichten sind die auf den ersten Blick nicht erzählenswert erscheinen, so erzählen sie hoffentlich doch, dass man nie zu alt oder krank ist für Lebensträume – Das Leben ist schön und voller kleiner Glücksmomente, wenn wir sie als solche erkennen und annehmen

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s